Sonntag, 10. Mai 2026, 12 Uhr

We live in time

GB/Frankreich 2024, 107 Minuten, FSK 12

Die ambitionierte Köchin Almut (F. Pugh) hat die oberen Sprossen der Karriereleiter klar im Blick. Tobias (A.Garfield) hat gerade erst seine Scheidung hinter sich und muss sein Leben neu ordnen. Trotz dieser gänzlich unterschiedlichen Prioritäten bringt das Universum die beiden zusammen. Aus dem Rausch des ersten, betörenden Verliebtseins entwickelt sich schnell mehr und einer gemeinsamen Zukunft sowie der Gründung einer Familie scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Doch als Almut unerwartet mit Eierstockkrebs im dritten Stadium diagnostiziert wird, erkennt sie, dass das Leben nicht nur Kuchen verteilt, sondern auch Tiefschläge. Gemeinsam müssen Almut und Tobias sich entscheiden, ob sie eine lange und kräftezehrende Chemotherapie, sowie einen operativen Eingriff riskieren wollen, deren Ausgang ungewiss wären. Als Alternative könnte sie auch die Krankheit akzeptieren, dafür aber den Rest ihres Lebens mit ihrer Familie verbringen. (www.filmstarts.de) 

We live in time

Sonntag, 14. Juni 2026, 12 Uhr

Parthenope

Italien/Frankreich 2024, 138 Minuten, FSK 16

Neapel, 1950. In jenen Wassern, in denen der Legende nach einst die titelgebende Sirene ertrank, wird ein Baby geboren. Das Mädchen wird folgerichtig auf den Namen Parthenope getauft und erstrahlt nach einem Zeitsprung ins Jahr 1968 in atemberaubender Schönheit. Ihrem Bruder Raimondo (D. Rienzo) gelüstet es ebenso nach ihr wie Sandrino (D. Aita), dem Sohn eines der vielen Dienstmädchen in dem schmucken Haus, in dem die Angehimmelte aufwächst. Doch Parthenope ist nicht nur attraktiv, sondern auch klug und gewitzt, womit sie ihren zukünftigen Anthropologie-Professor und Mentor Devoto Marotta (S. Orlando) schon bei der Aufnahmeprüfung zur Universität beeindruckt. So umwerfend ist Parthenope, dass selbst der alternde, alkoholkranke amerikanische Schriftsteller John Cheever (G. Oldman), dem Parthenope auf Capri begegnet, von ihr fasziniert ist… (www.kino-zeit.de)

Parthenope

Kirche im Kino 2. Halbjahr 2026

Sonntag, 12. Juli 2026, 12 Uhr

Die reichste Frau der Welt

Frankreich/Belgien 2025, 121 Min., FSK 12

Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, dem alle Mittel recht sind. (Neue Visionen Filmverleih) 

Die reichste Frau der Welt

Sonntag, 09. August 2026, 12 Uhr

DJ Ahmet

Tschechien/Serbien/Kroatien 2025, 99 Min, FSK 12

Ein abgelegenes Dorf in Nordmazedonien: Der 15-jährige Ahmet ist fasziniert von der Musik – und von der gleichaltrigen, rebellischen Aya. Gemeinsam planen sie einen gewagten Auftritt beim Dorffest, der Aya vor einer arrangierten Ehe bewahren soll. Zwischen Schafmist, Traktor-Boxen und Dorfgeschwätz entfaltet sich eine charmante Geschichte über Tradition, erste Liebe und die befreiende Kraft der Musik. (…) Georgi M. Unkovski entfaltet in seinem ersten Spielfilm einen zarten und perfekt dosierten Humor, der von burlesken Situationen und zutiefst liebenswerten Figuren geprägt ist. DJ AHMET, der beim Sundance Film Festival vom Publikum als Lieblingsfilm gekürt wurde, besticht durch Fantasie, menschliche Wärme und Witz. Eine mitreißende Komödie über die Emanzipation der Jugend. (www.kino-orion.ch)

DJ Ahmet

Sonntag, 13. September 2026, 12 Uhr

Amrum

Deutschland 2025, 93 Min, FSK 12

Während sich der Zweite Weltkrieg dem Ende neigt, ist der zwölf Jahre alte Nanning (Jasper Billerbeck) auf Amrum rund um die Uhr damit beschäftigt, seiner Familie unter die Arme zu greifen. Er und seine Familie wurden in Hamburg ausgebombt und mussten auf die Nordsee-Insel fliehen, während sein Vater, ein ranghoher Nazi, in Kriegsgefangenschaft landete. Der Selbstmord Adolf Hitlers lässt Nannings Mutter Hille (Laura Tinke), selbst überzeugte Nationalsozialistin, in eine tiefe Depression fallen. Nanne ist nun mehr als je zuvor auf sich allein gestellt und trägt gleichzeitig die Verantwortung für die Versorgung seiner zurückgezogenen Mutter. Doch nach Kriegsende ist so ziemlich alles Mangelware und er muss mit den anderen Bewohnern von Amrum irgendwie ins (Tausch-)Geschäft kommen. Doch die wissen um die Überzeugungen von Nannings Eltern, die nun unfreiwillig auch ihre Spuren auf ihm hinterlassen... (www.filmstarts.de)

Amrum

Sonntag, 11. Oktober 2026, 12 Uhr

Ach, diese Lücke. Diese entsetzliche Lücke

Deutschland 2026, 135 Minuten, FSK 6

Als jüngster Sohn des Psychiaters wuchs Joachim (Bruno Alexander) auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie auf, absolvierte mit Strapazen ein Austauschjahr in den USA sowie die Schulzeit und steht kurz vor dem Zivildienst, als plötzlich ein Wunder geschieht. Angenommen an der Schauspielschule in München, lässt Joachim alles zurück und zieht in die großelterliche Villa in Nymphenburg. Mit seiner Großmutter (Senta Berger), die als ehemalige Schauspielerin immer noch exzentrische Diva-Allüren an den Tag legt, und seinem Großvater (Michael Wittenborn), einem strengen Philosophieprofessor im Ruhestand, lebt der junge Mann ein unübliches Studentenleben. Seine Sorgen und Probleme an der Schauspielschule ertränkt er abends mit den Großeltern auf dem Sofa in Rotwein. Dabei erfährt er abseits seiner großen Überforderung auf der Bühne, dass auch seine Großeltern noch still und leise den ein oder anderen Kampf zu kämpfen haben. (www.kino-zeit.de

Ach, diese Lücke

Sonntag, 08. November 2026, 12 Uhr

Gelbe Briefe

D/F/Türkei 2026, 128 Min, FSK 12

Derya und Aziz sind ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara. Mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi führen sie ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall  bei der Premiere ihres Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates, verlieren Arbeit und Zuhause und fliehen nach Istanbul. Während Aziz an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya einen Weg in finanzielle Unabhängigkeit. Die Spannungen in der Familie wachsen, bis sie sich zwischen ihren Idealen und ihrer gemeinsamen Zukunft entscheiden müssen. (Alamode Filmproduktion)

Regisseur İlker Çatak erhielt für „Gelbe Briefe“ den Goldenen Bär der Berlinale 2026!

Gelbe Briefe

Sonntag, 13. Dezember 2026, 12 Uhr

Ein Kuchen für den Präsidenten

Irak/USA/Katar 2025, 105 Min, FSK 6

Der Irak in der 90er-Jahren. Während Diktator Saddam Hussein trotz Not und Mangel seinen Geburtstag landesweit feiern lässt, zieht die 9-jährige Lamia in ihrer Schule ein gefürchtetes Los: Sie muss den Kuchen für die örtlichen Feierlichkeiten backen. Es ist eine fast unlösbare Aufgabe, denn im Land sind alle Lebensmittel knapp. Eier, Zucker und Mehl sind es erst recht. Doch sie muss es schaffen, sonst drohen ihrer Familie harte Strafen. Mit nur zwei Tagen Zeit, der Unterstützung ihres Klassenkameraden Saeed und begleitet von ihrem Hahn Hindi bricht sie auf, um in der nächsten Stadt die Zutaten aufzutreiben. Es ist eine abenteuerliche Suche durch eine Welt voller Ungewissheit und Entbehrung, aber auch kleiner Wunder, in der Lamia immer wieder Momente von Humor, Freundschaft und Hoffnung erlebt.  (24 Bilder Filmverleih)

Ein Kuchen für den Präsidenten

Jury der Evangelischen Filmarbeit

Die Jury der Evangelischen Filmarbeit prämiert seit 1951 monatlich einen aktuellen Kinofilm als Film des Monats. Die Jury hat bis heute über 750 Spiel- und lange Dokumentarfilme als Filme des Monats ausgezeichnet, die sich durch ihre herausragende Qualität zur Diskussion anbieten.

Filme des Monats informieren, machen Zeitprobleme sichtbar und erfahrbar und geben Impulse zu verantwortlichem Handeln. Die Jury berücksichtigt bei ihrer Auswahl die filmästhetische Gestaltung, den ethischen Gehalt und die thematische Bedeutsamkeit des Films und zeichnet Filme aus, die dem Zusammenleben der Menschen dienen, zur Überprüfung eigener Positionen, zur Wahrnehmung mitmenschlicher Verantwortung und zur Orientierung an der biblischen Botschaft beitragen.

Die Jury ist ein unabhängiges Gremium; Evangelische Werke, Verbände und Einrichtungen benennen in vierjährigem Turnus die Mitglieder der Jury, zusätzlich gehören auch Film- und Kinoschaffende zu den Jurymitgliedern.

Der Film des Monats macht Programmgestalter, Kinobesitzer und Medienverantwortliche auf die ausgewählten Filme aufmerksam. Gleichzeitig regt der Film des Monats das Publikum zum Besuch dieser Filme und zur Beschäftigung mit der Thematik der Filme an. Der aktuelle Film des Monats wird über epd-Film veröffentlicht, über die Social Media-Kanäle des Film des Monats sowie über die Homepage und den Newsletter. In der Rubrik TV-Tipps wird auf Filme des Monats hingewiesen, die in öffentlich-rechtlichen Fernseh-Sendern oder Mediatheken zu sehen sind. Die Veranstaltungs-Tipps weisen auf besondere Vorstellungen mit Filmen des Monats hin.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.filmdesmonats.de/jury-der-evangelischen-filmarbeit 

Filme fesseln, faszinieren, amüsieren oder berühren. Gleichzeitig behandeln viele Filme auch zentrale Lebensthemen, stellen Fragen, bieten Lösungswege an oder fordern heraus.

Mit dem Sonntagsfilm des Monats will die Erwachsenenbildung im Ev. Dekanat an der Lahn gemeinsam mit dem Cineplex Limburg solche Filme zeigen, die auf ihre Weise herausfordern, aber gleichzeitig auch gut unterhalten. Im Anschluss an die Filmvorführungen findet im Kinosaal ein ca. 20minütiges moderiertes Nachgespräch statt. So besteht die Möglichkeit, die eigenen Filmeindrücke unmittelbar und in einer größeren Gruppe miteinander auszutauschen.

Filmstart ist jeweils am 2. Sonntag des Monats um 12.00 Uhr.

Tickets: Kirche im Kino gibt es zum ermäßigten Eintrittspreis ab 7,00 Euro. Alternativ zum Kauf an der Kasse können Sie ein Online-Ticket erwerben unter: www.cineplex.de/infos/onlineticketkauf/limburg/ 

Ort: Cineplex Limburg, Dr.-Wolff-Straße 1a, 65549 Limburg, Tel. 06431-2811128 
oder im Internet unter www.cineplex.de/limburg 

Weitere Informationen: Pfr. Joachim Naurath, E-Mail: joachim.naurath@ekhn.de